Nach unseren Gesprächen möchte ich Ihnen ein Lebenszeichen schicken.
Gespräche? - Es waren wohl eher Monologe von mir.
Eine verborgene innere Schublade war aufgesprungen, und
ich konnte mit dem Inhalt nicht fertig werden.
Das hat mich hilflos gemacht und tief erschreckt.
Sie haben geduldig zugehört, ohne viel zu reden.
Das hat mir mehr geholfen als tausend Worte.
Es gehört wohl zu den Künsten Ihres Berufs,
auch auf diese Art zu trösten.
Patientin nach ihrer Entlassung


Die Krankenhausseelsorge
ist ein offenes Angebot für alle Menschen in den Krankenhäusern, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit: für Patientinnen und Patienten, für ihre Angehörigen und Zugehörigen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für viele Menschen mit Krisen und Brüchen in ihrem Leben verbunden. Was auf der Seele liegt, braucht Zeit und Raum zum Gespräch oder auch zu Stille und Gebet.

Deshalb sind in den größeren Krankenhäusern in Hamburg und Umgebung qualifizierte evangelische Seelsorgerinnen und Seelsorger präsent. Die meisten von ihnen sind in der Trägerschaft des Ev.-Luth. Kirchenkreisverbandes Hamburg tätig.


Gute Medizin, gute Pflege und gute Seelsorge gehören zusammen.
Ganz besonders, wo Menschen im Krankenhaus an die Grenzen des Lebens geraten oder sich ausgeliefert fühlen, ist Beistand und Ermutigung nötig: Gott ist ansprechbar und Menschen auch. Dafür steht die Kirche vor Ort im Krankenhaus mit der Seelsorge ein.